Thema

KircheSave the date!
Feste Feiern
am ReformationsjubiläumGB 17-2 Logo St. Michael

 

In diesem Jahr finden gleich zwei Gottesdienste zum Reformationsfest statt:
Am Sonntag, 29. Oktober, um 10 Uhr
laden wir ein zu einem Abendmahlsgottesdienst

in St. Michael,

den unser Kirchenchor mitgestaltet.

 

 


 


GB 17-2 Logo St. Andreas

 Am Dienstag, 31. Oktober,dem Reformationstag, feiern wir in St. Michael um 10 Uhr einen ökumenischen Festgottesdienst mit anschließendem Gemeindefest im Pfarrheim St. Andreas.

Wir freuen uns, wenn Sie sich jetzt schon diese Termine notieren, um
mit uns zu feiern.

 

 

 

 



PorträtGB 17-2 Christian Gross


Christian
Gross

37 Jahre
Verheiratet, 1 Kind
Altenpfleger
Herzensanliegen –
offene KircheSave

Christian Gross ist Mitglied im Kirchenvorstand und im Jugendausschuss.

Wann war dein erster Kontakt mit unserer Gemeinde?

Ich komme aus einer siebenbürgischen Familie, die 1989 nach Wolfratshausen gezogen ist. Daheim haben wir Dialekt gesprochen, aber bald hab ich darauf verzichtet. Ich wollte hier schnell dazu gehören – also bin ich mit meinen Freunden zum Handball und zur Kindergruppe in St. Michael gegangen. Das hat mir sehr gut getan.

Welche Erfahrungen in der Gemeinde haben dich geprägt?

Meine Konfirmandenzeit war echt interessant. Pfarrer Süßmann hatte gerade mit dem Konfi-Mentorenteam angefangen. Ich war als einer der ersten dabei. Nach ein paar Jahren als Menti bin ich dann Jugendgruppen- und Freizeitenleiter geworden. Mit Volker Napiletzki, dem damaligen Jugendreferenten, haben wir tolle Sachen erlebt wie die Osternacht im Tipi
am Bergwald. Dabei hab ich auch Geschichten aus der Bibel gehört, die mich bis heute begleiten. Volker hat dann die Juleiko (Jugendleiterkonferenz) eingeführt. Eine echte Schule der Demokratie. Alle dürfen mitbestimmen, andere Meinungen werden respektiert, Entschlüsse ausdiskutiert.

Vermutlich war das alles eine gute Grundlage für Dein Theologiestudium?

Ja, erstmal hab ich gern Theologie studiert und auch viel Anerkennung für meine Aufsätze bekommen. Aber zum Examen hin bin ich in eine tiefe Krise geraten. Zum Glück hab ich Hilfe gefunden, bei Freunden, beim Pfarrer, in einer Therapie und letztlich bei meiner großen Liebe. Ich hab dann das Studium als Magister abgeschlossen. Pfarrer sein – das ist nichts für mich. Was macht man als Pfarrer, wenn man den Glauben verliert? Dann muss man trotzdem weiterpredigen – das will ich nicht. In der Altenpflege kann ich meinen Glauben gut einbringen, gemäß meinem Konfi-Spruch: Seid aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer allein.

Was gefällt dir an unserer Gemeinde?

Ich wünsch mir, es gäbe mehr Kirchengemeinden wie unsere. Mir gefällt das lebendige Gemeindeleben und dass hier jeder so sein darf, wie er ist. Das sieht man z.B. an dem Angebot „Gegen den Strich gelesen“. Da sind kritisches Denken und Zweifel willkommen. Grad in der letzten KV-Sitzung haben wir darüber gesprochen, dass bei uns die Aktiven nicht wichtiger für unser Gemeindeleben sind als die Distanzierten. Jeder kann, aber niemand muss bei unseren Angeboten mitmachen.

Und was wünscht Du Dir für unsere Kirchengemeinde?

Dass die Offenheit, die ich so sehr an ihr schätze, wirklich in allen Bereichen gilt. Ich freu mich sehr, dass der Kirchenvorstand meine Idee für einen schwellenfreien Zugang in die Kirche befürwortet hat. Unser Lift zu Saal und Empore in allen Ehren, aber eine Kirchentür wirkt abweisend, wenn Leute mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen nicht selbständig ins Hauptschiff gelangen können. Ich wünsche mir eine in jeder Hinsicht offene Kirche.


Die Fragen stellte Elke Eilert.


 

 Vom Dunkel ins Licht
– Frauen der Reformation
im süddeutschen Raum

 

Drei Tage lang besteht rund um das Reformationsfest die Gelegenheit die Wanderausstellung „Vom Dunkel ins Licht“ zu besuchen. Lange Zeit bestand die Meinung: die Reformation war Männersache. Doch die Reformation in den frühen 20er Jahren des 16. Jahrhunderts war eine Massenbewegung, an der sich unzählige Frauen hochmotiviert beteiligten. In ihrem Engagement für Luthers neue Ideen waren viele Frauen kreativ, gelegentlich auch lautstark und radikal.


Auf 15 Plakattafeln wird der Weg der Frauen vom Beginn der Reformation bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Erarbeitet wurde die Ausstellung von der Fachstelle für Frauenarbeit in Frauenwerk Stein. Bei der Ausstellung kann ein umfangreicher Begleitband erworben werden, der eine Fülle von Informationen, Originalzitaten und Bildern enthält (Preis10 €).

Pfarrerin Eilert wird zweimal eine Führung durch die Ausstellung anbieten – als Angebot eines vertieften Zugangs zum Thema und zur Entlastung für alle, denen das Lesen von
15 Informationstafeln zu aufwändig erscheint.

Wanderausstellung
„Vom Dunkel ins Licht –
Frauen der Reformation
im süddeutschen Raum“
Mo 30.10. – Mi 01.11.
im Gemeindehaus St.Michael
FrauenWerk Stein e.V.
in der Ev.-Luth. Kirche Bayern
Fachstelle für Frauenarbeit
Deutenbacher Str. 1
90547 Stein
Führung mit Pfarrerin E. Eilert
Mo 30.10. um 19 Uhr und
Di 31.10. im Rahmen der
ökumenischen Reformationsfeier
Tel.: 0911/6806-0
Fax: 0911/6806-177
www.fachstelle-frauenarbeit.de

 

GB 17-2 Plakat FrauenWerk Stein

 

GB 17-2 Plakat LuthernachmittagEin Nachmittag mit Luther in Wolfratshausen und ein Theaterabend in Geretsried

Am 21. Oktober haben wir zweimal Gelegenheit zu Begegnungen mit Martin Luther und seiner Welt.

Hier in Wolfratshausen hat sich ein Team einen Reigen an Beiträgen einfallen lassen, die allen Interessierten einen tieferen Einblick ermöglichen in Luthers theologische Entdeckung, seine musikalische Begabung und sein Ehe – und Familienleben. Der Nachmittag will Lust und Interesse wecken an Luther und seiner Welt – durch Schauspiel und Musik, durch Vorträge und eine Bilderschau von Werken von Lucas Cranach, der durch seine Malerei zur Verbreitung der Reformation beitrug.

Ein Nachmittag mit Luther Information: siehe Plakat links

 

 

 

Am Abend sind wir nach Geretsried eingeladen zu einer unterhaltsamen Theatercollage um Martin Luther und Katharina von Bora. Dabei können wir Szenen seiner Ehe mit „Herrn Käthe“ erleben und das Liebesleben nicht nur von Luther, sondern auch von einigen seiner Mitstreiter. Ohne jeden akademischen Ernst werden sich die beiden Schauspieler Cornelia Bernoulli und Ernst Matthias Friedrich anhand vieler Zitate und in spielerischen Dialogen in der Welt des 16. Jahrhunderts umschauen.

Theatercollage „Luthers Lust und Liebe“ Samstag, 21.10. um 20.00 Uhr in der Petruskirche in Geretsried