Thema

Porträt

Lisa Höffner

GB 17-1 Lisa Höffner

Lisa Höffner

17 Jahre

engagierte

Ehrenamtliche

in der Evang. Jugend (EJ)

 

Du bist im Jahr 2013 konfirmiert worden und warst von 2014 - 2015 Mentorin im Konfirmandenkurs. Was hat dich dazu motiviert?

Ich war als Kind schon viermal auf LiBi (Sommerzeltlager Lindenbichl) und wollte schon damals Jugendleiterin in der EJ werden. Und der Konfi-Kurs hat mir gut gefallen; ich wollte meine Erfahrungen weitergeben und auch etwas zurückgeben.

Was war dein persönliches Highlight in der Zeit als Mentorin?

Die persönlichen Gespräche mit den Konfis – z.B. auf den Konfirmanden-Wochenenden am Berghof Agatharied.

Was hast du nach der Menti-Zeit in der Evang. Jugend gemacht?

Ich habe zunächst die Jugend-gruppe für unsere Konfis geleitet. In dieser Zeit hat Michaela Kleemann mich zum Grundkurs für Jugendleiter geschickt. Am Dekanatsjugendkonvent habe ich dann auch teilgenommen und wurde gleich in den Leitenden Kreis gewählt.

Was macht denn der Leitende Kreis?

Der LK bereitet die Konvente vor. Er ist für die Gestaltung zuständig und befasst sich jeweils ein halbes Jahr lag mit den Themen, die ausgewählt wurden. Das waren im letzten Jahr „Wa(h)re Liebe? – Die verschie-denen Formen der Liebe“ und „Alles Luther oder was? – Reformationsjubiläum 2017“.
Das nächste Thema wird der Konflikt Israel – Palästina sein. Die EJ engagiert sich ja im Rahmen der Dekanatspartner-schaft mit der Evang. Kirche in Palästina. Am Ende jedes Kon-vents gibt’s dann eine Auswertung per Fragebogen, so dass wir wissen: Was ist gut angekommen? Was war nicht so gelungen?

Du hast auch zweimal die „Pfingstfreizeit“ mitgeleitet. Was ist das?

Jedes Jahr an Pfingsten veran-staltet die Dekanatsjugend eine Freizeit über eine Woche für Kinder von 8 bis 12 Jahren im Hochlandlager Königsdorf. Die letzten Male waren auch einige Flüchtlingskinder dabei, die nach kurzer Zeit voll integriert waren. Das war sehr schön!

Du bist in diesem Jahr zum zweiten Mal im Team unserer Lindenbichl-Freizeit. Was ist LiBi für dich?

LiBi ist ein ganz bestimmtes Gefühl: mit vielen anderen Kindern und Jugendlichen 10 Tage allen möglichen Mist bauen – ganz ohne Erwachsene! (Auch die über 20jährigen benehmen sich oft sehr kindlich.) Und trotzdem findet es in einem geschützten Rahmen statt.

Wo siehst du deine Stärken in der EJ?

Mir liegt das Planen von Strukturen. Im LK bin ich sicher als stellvertretende Vorsitzende zusammen mit Antonia Erdl, der Vorsitzenden, der organisierende Mittelpunkt. Aber auch alle möglichen Anspiele und Spiele mit Kindern machen mir viel Spaß.

Was ist für dich die Evangelische Jugend?

Auf jeden Fall ein Stück Heimat! Ein Ausgleich zu Schule und Sport ganz ohne Leistungsdruck! Man hat immer jemand, auf den man sich verlassen kann!

Die Fragen stellte Pfarrer Florian Gruber


 

12. und 13. Aktion

    Brot für die Welt

            der 3. und 4. Klassen in Beuerberg

Die Schülerinnen und Schüler aus Eurasburg, Beuerberg, Achmühle und Umgebung haben in diesem Schuljahr wieder für „Brot für die Welt“ gesammelt: in ihren Familien, in der näheren Nachbarschaft, manche sogar in ihrem ganzen Dorf.

Wie weit muss ich gehen, um Wasser zu holen? Wie schaffen wir es zu leben, wenn wir nie genug zu essen haben? Wasser- und Nahrungsmangel, aber auch Krieg und Flucht stehen im Zentrum des Unterrichts. Die Kinder sind mit großem Interesse dabei. Und sie sind froh, selbst etwas tun zu können. „Brot für die Welt“ ist immer ein Höhepunkt des Schuljahrs im evangelischen Religionsunterricht.

Im Jahr 2015/16 haben die Kinder 472€ gesammelt, in diesem Schuljahr 578€. Ihnen Allen, die dieses Projekt durch Ihr Interesse und Ihre Spende unterstützen, ganz herzlichen Dank!

Jeanne v. Rotenhan-Hilber

GB 17-1 Brot für die Welt Sammlung Klasse 5

Aus der Konfirmandenarbeit

     Bestärkung erfahren

 

Konfi-Kurs statt Unterricht

Den „Konfirmandenunterricht“ früherer Generationen gibt es in Wolfratshausen nicht mehr. Seit der Reformation bestand das Ziel der Konfirmandenarbeit
vor allem darin, dass jeder Christ die Glaubensinhalte wissen und verstehen sollte. Heute bekommen die Kinder und Jugendlichen im schulischen
Religionsunterricht über die Jahre umfangreiches Wissen (und mancherlei Lernstoff) geboten. Aber viele Kinder wachsen – anders als früher – nicht mehr im selbstverständlichen Kontakt mit ihrer Kirchengemeinde auf. Deshalb versuchen wir, den Konfirmanden verstärkt Erfahrungen mit Kirche und christlichem Miteinander zu vermitteln.

Gemeinschaft hat viele Facetten

Wie gehen wir mit anderen um? Dieses Thema beschäftigt uns in vielen Richtungen im Konfirmandenkurs: als großes Thema des 1. Konfirmanden-Wochenendes (Wie stelle ich mir gute Gemeinschaft vor? – Gemeinschaft, wie Jesus sie vorlebt – Gemeinschaft auf Kosten anderer …), aber auch im Blick auf Mobbing, im Umgang mit Flüchtlingen oder mit Behinderten. (Dazu leihen wir uns dann auch einmal Rollstühle aus und testen, wie andere Menschen darauf reagieren.)

„Zivilcourage heute“ ist das Ziel der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangen-heit mit der „Lokalgeschichte“ des Todesmarschs, der vor 70 Jahren auch durch Wolfratshausen führte, und mit einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau.

GB 17-1 Mentoren

GB 17-1 Installation am Konfi-Gottesdienst Dezember 2016
Foto: Die Mentoren Jonathan Abwander, Julia Heinke, Julia Hellmuth, Felix Herkenrath,
Hanna Kieslinger, Elena Kinkeldey, Vincent v. Pieverling, Amelie Schoch, Benedikt Schubert,
Valentin Toppe (nicht im Bild: Antonia Dreßler, Viktoria Köder, Manuel Wehbe).
Foto: Konfirmandengottesdienst am Konfirmandenwochenende Dezember 2016

 

All das gehört zum Glauben!

„Taufe“ und „Abendmahl“, der „Umgang mit biblischen Texten“ oder „Tod und Leben“ verbinden diese Erfahrungen mit der christlichen Tradition. Und als
Zusammenfassung fragen wir am Ende auf dem 2. Konfirmandenwochenende, was alle genannten Themen mit unserem Glauben zu tun haben. Ein wenig „Lernstoff“ gibt’s dann doch noch: Das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis und den 23. Psalm („Der Herr ist mein Hirte“) sollte jeder Konfirmierte kennen und können.

Mentoren machen den Kurs jugendlich!

Geleitet wird der große Kurs von Pfr. Florian Gruber und Diakonin Michaela Kleemann gemeinsam mit einem Team von (derzeit 13) jugendlichen „Mentis“, die sich ein Jahr nach ihrer eigenen Konfirmation melden, um den Kurs ein dreiviertel Jahr lang mit zu leiten – mit 3-4 Stunden Zeitaufwand pro Woche als fleißigste Ehrenamtliche der Kirchengemeinde! Durch sie gelingt es, die (in diesem Jahr 69) „Konfis“ jugendgemäß anzusprechen und in den drei Gruppen ein abwechslungsreiches Miteinander zu gestalten.

Am Sonntag, 14. Mai, und am Sonntag, 21. Mai, um 9:30 Uhr und
um 11:15 Uhr finden in St. Michael die Konfirmationsgottesdienste statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

 Pfr. Florian Gruber


Infoabend

Konfirmation 2018

für Jugendliche (Jg. 2003-2004) und ihre Eltern
mit Möglichkeit zur Anmeldung
Montag, 29. Mai, 19 - 20:30 Uhr
Gemeindesaal St. Michael


Gemeinsam...

Unter dem Motto „Gemeinsam schmeckt´s besser“ treffen sich ältere Menschen jeden Dienstag zu einem gemeinsamen Mittagessen. Von 12:15 bis 13:00 Uhr wird im Gemeindesaal der Evang. Kirche St. Michael, Bahnhofstr. 2 gemeinsam gespeist. Im Vordergrund stehen Geselligkeit und das Zusammensein. Vor dem Essen wird die Möglichkeit geboten, sich für eine Stunde an der seniorengerechten Bewegung zu beteiligen. Wer möchte, wird von zu Hause abgeholt. Das komplette Essen mit Dessert kostet € 5,00 und die Abholung durch Malteser € 3,00. Es kommen durchschnittlich 25 Senioren zu unserer geselligen Runde. Wir freuen uns sehr über neue Gäste!

Information und Anmeldung bitte bei:
Ingrid Wegner, tel. (08171) 165 14
GB 17-1 Gemeinsames Mittagessen

Besuchsdienst -

 

       Wer macht mit ?

Seit Jahresanfang gibt es einen kleinen Besuchkreis. Dahinter steht die Überzeugung: jede Kirchengemeinde lebt von persönlichen Begegnungen. Und dabei kann ein Besuchsdienst wichtige Hilfe leisten. Wir haben uns vorgenommen, neuzugezogene Gemeindeglieder zu besuchen. Wenn unser Kreis wächst, haben wir vielleicht zudem die Möglichkeit, den ein oder anderen Geburtstagsbesuch zu übernehmen. Doch schon die erste Aufgabe, der Besuch bei Neuzugezogenen, braucht dringend weitere Aktive. Wir freuen uns, wenn Sie sich zur Mitarbeit entschließen. Den Umfang Ihres Einsatzes dürfen Sie auf jeden Fall selbst bestimmen. Wir treffen uns etwa alle 3 Monate, tauschen uns aus über die Erfahrungen bei unserem Einsatz und verteilen die neuen Adressen.

Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit haben, melden Sie sich bitte bei: Pfarrerin Elke Eilert, tel. (08171) 26 77 78