Thema


 

Ökumenische Exerzitien im Alltag 2019

                                         „Jesuskontakt“

 
GB 18-4 Exerzitien 2019 BannerMit diesen Alltagsexerzitien „Jesuskontakt“ vergegenwärtigen wir uns die Zeit des Neuen Testaments. Mit unserer Vorstellungskraft und allen Sinnen, die uns dabei helfen können, lassen wir sie heute lebendig und aktuell für uns werden. Dabei treffen wir in biblischen Erzählungen auf Frauen und Männer, die Jesus begegnen und mit ihm in Beziehung treten.

Wir sind dabei, wenn sie suchen, ihn bitten, fragen, wenn sie zweifeln, wenn er ihnen Hoffnung gibt, wenn er sie einlädt. Wir erleben mit, was dabei geschieht und bringen all dies mit unserem eigenen Leben in Verbindung. Auch für uns ereignen sich auf diesem Übungsweg Jesuskontakte, die Hoffnung geben und unseren Glauben vertiefen können.

Nötig ist die Bereitschaft für eine tägliche Zeit des Betens und der Besinnung für sich selbst (ca. 30 Minuten) und ein wöchentliches gemeinsames Treffen mit Einführung in die kommende Woche, Erfahrungsaustausch, Gebet und Stille.
 


Die gemeinsamen Treffen finden
jeweils am Mittwoch von 20:00-21:30
im Pfarrheim St. Andreas, Marienpl. 4
statt

 

Fünf Abende:
13.03./ 20.03./ 27.03./ 03.04./ 10.04.
Leitung:
Pastoralreferentin Gabriele Seidnader
und Pfarrerin Elke Eilert

Bitte melden Sie sich bis 27. Februar 2019
im Pfarrbüro St. Michael an,
tel (08171) 29066


Gabriele Seidnader

 

Portrait  

Marlene

Petsch

M.A. für Pädagogik
Psychologie & Soziologie
Gesprächs-
Psychotherapeutin

GB 18-4 Marlene Petsch

Marlene Petsch war – neben vielen anderen Aufgaben und Ämtern in unserer Kirchengemeinde –
seit 1982 Mitglied des Kirchenvorstands (KV). Jetzt will sie kürzer treten und hat nicht mehr kandidiert.

36 Jahre im Kirchenvorstand sind eine ganze Ära. Wie kamst du dazu?

Nach der Konfirmation meiner Tochter Steffi habe ich die Jugendgruppe für ihren Jahrgang übernommen. Besonders die Jugendlichen haben mich im Jahr darauf gedrängt, für den KV zu kandidieren.

Wie haben dich die Erfahrungen in der Jugendarbeit geprägt?

Damals habe ich gerade Psychologie studiert. Bald danach sollte ich bei einem Bewerbungsgespräch in einem Rollenspiel meine Fähigkeiten zeigen. Im Gegensatz zu den anderen Bewerbern hat mir das nichts ausgemacht, weil ich es aus der Jugendarbeit kannte. Prompt bekam ich die Stelle. Und später konnte ich in meiner Arbeit im Umgang mit schwierigen Jugendlichen von meinen Erfahrungen zehren. Auch im Umgang mit Erwachsenengruppen – z.B. im „Neuen Start ab 35“ – habe ich viele Methoden aus der Gruppen-leitung übernommen. Eigentlich war meine Mitarbeit in der Gemeinde der Ausgangspunkt für alle späteren Aktivitäten. Ob im Wolfratshauser Stadtrat, im Jugendhilfeausschuss des Kreistags oder in der Jobvermittlung für arbeitslose Jugendliche:
Das Netz der Kontakte ist immer weiter gewachsen und hat es mir erleichtert, gemeinsam mit anderen gute Lösungen zu

Im Kreisjugendring warst du auch

Pfr. Finke hat mich dorthin geschickt, als er einen Termin nicht wahrnehmen konnte. Und prompt wurde ich in den Vorstand gewählt. Mit Jugendgruppen war ich dann in Schottland, USA und vor allem siebenmal in Israel. Auch da hat mir meine Jugendgruppenzeit in der Gemeinde viel

Welche Aufgaben in der Kirche hast du noch

Im Auftrag von Pfr. Finke habe ich bald auch den Kontakt zum Kindergarten gehalten. Und seit es den Kindergarten-Ausschuss gibt, habe ich dort mitgearbeitet. Die Erwachsenenbildung und das Ehrenamtsteam kam dazu. Später wurde ich auch in die
Dekanatssynode und den Dekanatsausschuss

Und jetzt willst du tatsächlich

36 Jahre im Kirchenvorstand sind wirklich genug! Ich muss auf meine Gesundheit achten. Leicht fällt mir der Abschied – auch aus dem Beschließenden Ausschuss Kindergarten und dem Dekanatsausschuss – nicht! Aber ganz werdet ihr mich noch nicht los: in der Erwachsenenbildung und im Ehrenamtsteam will ich weiter

Dein Resumee?

Ein herzliches Dankeschön an unsere Kirchengemeinde, die mir so viel Gutes ermöglicht hat, und an die Menschen, die mich in der langen Zeit begleitet und unterstützt haben! Ohne sie alle hätte ich überhaupt nichts erreichen können.

Die Fragen stellte Florian Gruber


 

Der

NEUE

Kirchenvorstand

 

Die Wahlbeteiligung war diesmal höher als je zuvor: Dank der allgemeinen Briefwahl haben sich 21,8 % der wahlberechtigten Mitglieder unserer Gemeinde beteiligt. Für Kirchenwahlen ist das sehr hoch: Vor sechs Jahren waren es nur knapp 10 %.
Nachdem der neue Kirchenvorstand noch zwei Mitglieder berufen hat, steht seine Zusammensetzung jetzt fest:

Heike Braukmann,
Andreas Brommont,
Christina Freundorfer,
Christian Gross,
Renate Henkel-Morell,
Cornelia Jung,
Richard Marschner,
Harald Merten,
Dorothea Thiel und
Katja Toppe ...

... sind zusammen mit den Pfarrer*innen der Kirchengemeinde in den nächsten sechs Jahren verantwortlich für die Entscheidungen der Gemeindeleitung, also für Haushalt und Jahresrechnung, für Bauvorhaben und die Einstellung von Mitarbeitenden, für unsere Kindergärten und für die Projekte und Angebote unserer Gemeinde. Am 1. Advent wurden sie und die Ersatzleute im Gottesdienst feierlich in ihren Dienst eingeführt.

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Foto von den neu eingeführten Kirchenvorsteher*innen (v.l.n.r.):
Christina Freundorfer, Harald Merten, Heike Braukmann, Andreas Brommont, Dorothea Thiel, Richard Marschner, Cornelia Jung, Christian Gross,
Katja Toppe. (nicht im Bild: Renate Henkel-Morell).

Foto: Eigen

Gleichzeitig wurden die Mitglieder des (erweiterten) Kirchenvorstands verabschiedet, die nicht mehr kandidiert haben:

Saskia Danzmann,
Klaus Hagemann,
Helma Kafka,
Monika Hörr-Merten,
Heidrun Opitz,
Marlene Petsch,
Jeanne v. Rotenhan-Hilber,
Hermann Schmid und
Renate Schwabe.

Sie haben – zum Teil über mehrere Amtsperioden – die Geschicke der Gemeinde mit Rat und Tat begleitet und gelenkt und ihr Teil beigetragen, dass Menschen sich in unserer Kirche willkommen und wohl fühlen.
Dafür danken wir ihnen von ganzem Herzen! 


Weltgebetstag 2019

Wir sind eingeladen…

GB 18-4 Weltgebetstag-Logo

 …uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand auf dem Schirm hat. Die Frauen aus Slowenien rufen uns zu: Kommt, alles ist bereit!
Gerade in Slowenien, einem Land, das durch seine geographische Lage schon immer Durchzugsgebiet vieler Völker war, wurden über die Zeit hinweg Fremde zu Freund*innen und Nachbar*innen. Denn Gastfreundschaft und Gastlichkeit werden in Slowenien großgeschrieben.

Im Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24) wird immer wieder und immer neu eingeladen. Da gab es offenbar schon vor Beginn der Geschichte eine „Save the Date“-Einladung. Aber als der Diener loszieht, um den Gästen zu sagen „Kommt, alles ist bereit“, haben sie etwas Besseres und Einträglicheres vor. Dann beginnt eine ganz neue Einladungsrunde: Nun werden alle angesprochen, und gerade die, mit denen keiner rechnet und von denen nichts zu erwarten ist: Arme, Lahme und Blinde. Aber selbst nach dieser dritten Einladung heißt es: Es ist noch Platz! In Europa (bei uns und in Slowenien) ist das eine durchaus politische Stellungnahme.

Obwohl alle kommen dürfen, ist immer noch Platz am Tisch – weil Gottes Gastfreundschaft und Großherzigkeit unser Vorstellungsvermögen übersteigen. Das wollen wir uns auch für den Weltgebetstag 2019 zum Vorbild nehmen. Angestoßen von den Frauen aus Slowenien, möchten wir uns auf den Weg machen, eine Kirche zu werden, in der mehr Platz ist und alle mit am Tisch sitzen. Dafür feiern wir den Gottesdienst! Genaue Daten entnehmen sie dem rechten Kasten.

„Kommt, alles ist bereit!“ Machen Sie mit! Ökumenisch. Weltweit.

WGT-Gottesdienst
Freitag, 1. März 2019
um 19.00 Uhr
in der Gemeinde St.Michael.

Hinterher wollen wir wie immer
miteinander feiern
und die typischen Speisen
des Landes genießen.

Vorbereitungstag:
Samstag, 12. Januar 2019
von 13.30 - 18.00 Uhr
in der ev. Petruskirche
in Geretsried

 

 

 

 

 

 

 



Gisela Schmid-Steinke