Geistliches Wort

Ostern

 

In diesen Wochen der Passionszeit denken wir an das Leiden und Sterben Jesu Christi. Wenn wir uns  darauf ernsthaft einlassen, kann uns diese „dunkle Seite“ des Weges Jesu helfen, anders mit den Schattenseiten in unserem eigenen Leben umzugehen. Jesus Christus ist mit uns, auch wenn wir uns hilflos oder ohnmächtig fühlen; er gibt uns nicht auf, selbst wenn wir versagen; er teilt mit uns sogar den Weg in den Tod.

 GB 19-1 Hauptbild des Isenheimer Altars (Kopie E. von Biron)

Isenheimer Altar (Kopie von Elisabeth Biron)

Das zu bedenken tut gut, und es öffnet uns auch die Augen: Im Licht des Kreuzes durchschauen wir das schöne Ideal des immer jungen, sportlichen, erfolgreichen und unbesiegbaren Menschen, das uns in den Medien und in der Werbung ständig begegnet. Jesus Christus stellt diesem Traum der Selbstvergötterung ein anderes Lebensziel gegenüber: Wer auf Gottes Liebe vertraut, kann
sein Leben annehmen mit seinen hellen und dunklen Seiten. Der muss auch nicht verzweifeln, wenn er an die Grenzen seiner Macht, seiner Gesundheit oder seines Lebens stößt. Denn er kann gewiss sein, dass die Kraft des lebendigen Gottes, aus der alles Leben entspringt, stärker ist als Gewalt, Krankheit und Tod. Diesen Sieg der Liebe Gottes feiern wir an Ostern.

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihr

Pfr. Florian Gruber

C h r i s t  i s t  e r s t a n d e n !
Den Ostermorgen erleben als Übergang
von der Dunkelheit zum Licht,
von der Stille der Trauer und des Todes zur Feier und dem Jubel des neuen Lebens.

Die Auferstehung Jesu Christi feiern
mit den alten gregorianischen Gesängen und den strahlenden Osterchorälen,
mit den Lesungen von Schöpfung, Taufe und Auferstehung,
mit der Osterpredigt des Chrysostomos und mit dem Hl. Abendmahl.

Osternachtfeier am Ostersonntag um 5.30 Uhr in St. Michael
Anschließend: Herzliche Einladung zum gemeinsamen Osterfrühstück! Für Speis & Trank ist gesorgt.